Bulgarien, Dänemark, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Schweden, Tschechien, Ungarn und das Vereinigte Königreich haben den Euro (noch) nicht als Landeswährung eingeführt, sondern benutzen weiterhin ihre eigenen nationalen Währungen.
In diesem Zusammenhang ist es interessant zu wissen, dass sich – fast – alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union zur Einführung des Euro verpflichtet haben, sobald sie hierfür die wirtschaftlichen Voraussetzungen, die sogenannten Konvergenzkriterien, erfüllen. Ausnahmen gelten nur für Dänemark und das Vereinigte Königreich. So ist es zumindest nach der derzeitigen Rechtslage.
Über kurz oder lang müssten also noch hinzukommen: Bulgarien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Tschechien, Ungarn und Schweden. Das zuletzt genannte Mitglied entzieht sich dieser Verpflichtung allerdings dadurch, dass es ein Konvergenzkriterium, den sog. Wechselkursmechanismus, absichtlich nicht erfüllt.